Meine Odyssee zur Elektromobilität

„Es muss irgendwann im täglichen Stau passiert sein. Wo genau kann ich nicht mehr sagen, aber ich erinnere mich an eine besonders mühsame Situation beim täglichen «Zwangsparken» auf der Autobahn im Zuge der Arbeitswegsbewältigung. Man sitzt da und lässt die Gedanken kreisen über den bevorstehenden Arbeitstag, das Wetter, das Gedudel aus dem Radio und plötzlich schweift der Blick über die Anzeige des Momentanverbrauchs: 0,5 Liter pro Stunde – also rund 5 kWh pro Stunde fürs Rumstehen auf der Autobahn“, so startet Adrian Annens Geschichte, wie er zur Elektromobilität kam.

Das kann es doch irgendwie nicht sein, oder? Erst da fing ich an, mir so richtig Gedanken zu machen: Knappe zwei Tonnen für eine Person… 8 Liter auf 100 km… Emissionen und unnötiger Energieverbrauch… muss dass denn sein? Das war so mein Moment bei dem mir bewusst wurde, wie viel Energie und Ressourcen meine täglichen 100 Kilometer Arbeitsweg jeden Tag bedeuten. Dies war aber auch der Startpunkt für meine Informationsodyssee über Elektromobilität. Tage-, ja sogar wochenlang sog ich alle Informationen zur Elektromobilität ein.

Erster Schritt: Research

Nicht, dass ich völlig unbedarft gewesen bin in dieser Hinsicht – schliesslich durfte ich schon einen Tesla Model S Probefahren und die Vorzüge der Elektromobilität geniessen und spüren. Aber dafür fehlte mir eigentlich damals das Kleingeld (okay, auch heute noch), aber das war so einer der ersten Berührungspunkte mit Elektromobilität, der mich «infiziert» hatte. Mit der Informationsflut wurde auch gleich noch die eher überschaubare Auswahl an Occasions-Elektrofahrzeugen gecheckt. Das Fahrprofil war klar und irgendwann hatte ich mich auf einen der «Drillinge» (Mitsubishi i-MiEV, Citroen C-Zeo oder Peugeot iOn) eingeschossen, da das Preis/Leistungs-Verhältnis für mein zukünftiges Pendlerfahrzeug bei den drei Fahrzeugen stimmig war. Bei einem spontanen Besuch auf dem Hinterhof eines Autohauses entdeckte ich ihn: Einen kleinen weissen Elektroflitzer. Es war Liebe auf den ersten Blick, auch wenn er traurig und verlassen aussah! Aber die inneren Werte zählen und das Äussere stimmt nun auch wieder. Niemand scheint sein Talent erkannt zu haben und vielleicht war es nun an mir dafür zu sorgen, dass mein Pendlerleben ab sofort energieeffizienter abläuft. Und so ist es auch: Nach vielen Monaten Pendlerstrecke, dem vorsichtigem Abtasten der Reichweiten, dem Aufflammen der Abenteuerlust auch für grössere Strecken (dank dem Schnellladenetz der Schweiz) und der Freude am entspannten und entschleunigten Fahren muss ich sagen dass es eine sehr gute Bauchentscheidung war.

Jeder soll sich Gedanken dazu machen

Wünschenswert wäre, dass jeder irgendwann seinen Moment der Erkenntnis hat und sein bisheriges Energie- und Ressourcenverhalten plötzlich hinterfragt. Elektromobilität ist kein Verzicht oder Verlust – im Gegenteil: Es ist das Wiederentdecken des Weges und der Reise.

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